Innsbruck lebt von Tourismus, Gastronomie und Dienstleistung – Branchen, in denen Trinkgeld eine wichtige Rolle spielt. Die sozialversicherungsrechtliche Behandlung wird ab 1. Jänner 2026 österreichweit vereinheitlicht.
Was sich ab 2026 ändert
Bisher wurden Trinkgeldpauschalen je Bundesland und Branche unterschiedlich festgelegt. Ab 2026 gelten bundesweit einheitliche Pauschalbeträge – mit jährlicher Aufwertung bis 2028 und erstmaliger Indexierung ab 2029.
Steuer und Sozialversicherung
Ortsübliche Trinkgelder von dritter Seite sind unter bestimmten Voraussetzungen steuerfrei, auch im Rahmen eines Tronc-Systems. In der Sozialversicherung besteht hingegen Beitragspflicht – dafür dienen die nun vereinheitlichten Pauschalbeträge.
Was das für Ihren Betrieb bedeutet
- Mehr Rechtssicherheit durch einheitliche Beträge
- Jährliche Aufwertung in der Lohnverrechnung berücksichtigen
- Für Tronc-Systeme bleibt die steuerliche Behandlung relevant
Unser Rat
Wir stellen Ihre Innsbrucker Lohnverrechnung korrekt auf die neuen Pauschalen ein und vermeiden so Nachverrechnungen bei Prüfungen.
Quelle: Wirtschaftskammer Österreich (wko.at), Bundesministerium für Finanzen (bmf.gv.at). Stand: März 2026. Dieser Beitrag ersetzt keine individuelle Beratung.

